Gewässerkarten

Gute Karten zur Orientierung bzw. Planung

Für die Vorbereitung meiner Touren bzw zur Orientierung unterwegs benutze ich Karten und Atlanten des Verlages "Jübermann" /Uelzen. Gewässerkarten des Jübermann Verlages

Sie sind  aussagekräftig, gut lesbar (auch abends im Zelt!), wasserfest und sehr haltbar. Aktualisierungen kann man sich jederzeit aus dem Internet herunterladen.

Warum sind gute Gewässerkarten so wichtig?

Mit den hervorragenden Jübermann-Wasserwanderkarten habt Ihr immer Antworten auf die wichtigsten Fragen:
Wo bin ich gerade?
Wieviele Kilometer sind es noch bis zum nächsten Rastplatz, Hafen, Campingplatz, ... und unter welcher Telefonnummer kann ich mich dort anmelden?
Wo befindet sich das nächste Wehr und wie kann ich es umtragen?
Auf welchem Abschnitt gelten Befahrungsregelungen (z.B. gesperrte Seebuchten, Uferbetretungsverbote)
Bin ich noch im Nationalpark / Naturschutzgebiet oder bin ich schon durchgepaddelt?
Mit welchen Hindernissen ist auf dem folgenden Abschnitt zu rechnen?

Wie oft sahen wir Leute auf Flüssen oder Seen, die Schwierigkeiten hatten, sich zu orientieren oder ihren Tagesablauf zu planen. Einfach drauflos zu paddeln scheint das wirkliche Abenteuer zu sein, aber das liegt auch nicht jedem. Vor allem, wenn man Verantwortung für die Gruppe oder die Familie hat, sollte man an einer guten, aktuellen Gewässerkarte nicht sparen. Wie will man mangelnde Vorbereitung und Ausrüstung vor sich selbst und den anderen rechtfertigen, wenn daran die Qualität der gesamten Unternehmung leidet? Unwägbarkeiten gibt es ja immer noch genug, es bleibt genügend Raum für Abenteuer.

Man bedenke: bereits bei der Planung ist es wichtig, sich vollkommen darüber klar zu sein, von wo bis wo die Kanutour gehen soll. Man benötigt eine Kilometrierung, von einem Autoatlas oder einer Wanderkarte kann man diese nicht ableiten. Am Ufer gibt es meist keine Kilometrierung, und wenn, wie bei Wasserstraßen, benötigt man natürlich noch den Bezug zu den realen Gegebenheiten im Überblick.

Es gibt natürliche und künstliche Hindernisse, die ggf. umzutragen sind. Es gibt wechselnde Strömungsgeschwindigkeiten. Um das berücksichtigen oder nutzen zu können,  benötigt man Informationen. Es gibt Umtragestrecken von bis zu 2km, die keineswegs immer ausgeschildert sind. Überhaupt sind Informationen am Gewässer in Form von Schildern Mangelware, so daß man oft nur auf Grund topografischer Gegebenheiten auf den eigenen Standort schließen kann und weiß, was einen erwartet.

Schlecht oder unzureichend informierte Wasserwanderer können in manchen Fällen dazu beitragen, die Konflikte zwischen Paddlern und Grundstückseignern zu verschärfen, wenn z.B. falsche Umtragestrecken oder Pausenplätze genutzt werden. Das kann man vermeiden, indem man sich so gut es geht vorher und während der Kanutour informiert.

In verzweigten Gewässersystemen oder Gebieten mit Seen zwischen Fluss - oder Kanalabschnitten kann man sich auch schon mal direkt verfahren, oder der Wind rät einem, eine Alternativ-Route zu wählen. Die dazu nötige spontane Planung ist nur mit Hilfe geeigneter Gewässerkarten möglich.